outputMit Hochzeitsreden per KI generiert
Hallo zusammen,
ich bin die Studienfreundin von Fabio aus ETH-Zeiten, und seit unserer ersten gemeinsamen Wanderung auch stolze Mitfan von Larissa.
Schön, dass wir heute Abend poltern dürfen – denn wenn es irgendwo erlaubt ist, ein bisschen zu übertreiben, dann hier.
Keine Sorge, ich bleibe brav… na ja, polter-brav.
Ich erinnere mich noch genau an die Geschichte, wie ihr euch kennengelernt habt:
Skikurs in Laax, viel Schnee, wenig Geduld – und Fabio, der souverän die Snowboard-Bindung richtet, als hätte er das im Nebenfach studiert.
Larissa, du hast damals wohl gedacht: „Okay, der Mann kann Dinge festmachen – vielleicht kann man mit dem auch ein Leben festmachen.“
Und Fabio dachte vermutlich: „Wow. Fokus. Lachen. Und sie fährt besser als ich. Unterschreiben, wo?“
Dass aus einer Bindung an einem Board gleich eine neunjährige Bindung am Herzen wird – hätte auch nicht jede:r so elegant hinbekommen.
Euer erstes Date im Kafi in Chur – noch unspektakulär, aber präzise wie ein guter Espresso:
kein grosses Aufheben, einfach zwei Menschen, die sich sofort verstanden haben.
Ich wette, Larissa hat schon damals innerlich eine Liste geschrieben: „Pro Fabio“.
Punkt 1: Charmant.
Punkt 2: Hilfsbereit.
Punkt 3: Weiss nicht, wo sein Portemonnaie ist, aber findet es immer irgendwie wieder.
Und Fabio hat gedacht: „Pro Larissa: Alles.“
Dann ging es schnell in Richtung „Wir packen das gemeinsam“:
Ihr seid nach Winterthur gezogen – beste Entscheidung, denn dort passen Impro-Küche und strukturierte Einkaufsliste perfekt in eine Wohnung.
Larissa, du mit deinem Listen-Faible – ehrlich, ich habe selten jemanden gesehen, der mit so viel Herz Planbarkeit schafft.
Und Fabio, du bist die menschliche Version von „Mal schauen, was im Kühlschrank ist“ – und am Ende kommt etwas heraus, das nicht nur essbar ist, sondern richtig gut.
Ihr seid wie zwei Programme, die auf wundersame Weise kompatibel sind:
Larissas to-do: „Gemüse schneiden, Pfanne vorheizen, Reis waschen.“
Fabios to-do: „Freestyle.“
Und trotzdem – oder gerade deshalb – wird es jedes Mal ein gemeinsames Menü.
Ein echter Meilenstein war natürlich Milo.
Ich meine, wenn man zusammen einen Hund adoptiert, kommt man an alle relevanten Beziehungsprüfungen in Rekordzeit:
Frühes Aufstehen, späte Spaziergänge, und die philosophische Frage: Wer hat die Leckerli eigentlich schon wieder gegessen? (Fabio, wir schauen dich nur ganz kurz an.)
Milo hat euch noch enger zusammengebracht – und ich glaube, er findet es ganz akzeptabel, dass er in Winterthur Stadtpark-König ist und am Wochenende Graubünden sein Zweitwohnrecht beansprucht.
Apropos Graubünden: Ihr zwei beim Campen, irgendwo zwischen Tannen, Bergseen und einem stockfinsteren Sternenhimmel – das ist euer Element.
Euer Campervan-Umbau war die Königsdisziplin:
Larissa mit Plan, Massband und Excel, Fabio mit Akkuschrauber, Charme und dem Mut, ein Loch zu bohren, wo es dann „irgendwie schon passt“.
Am Ende stand da nicht nur ein Van, sondern euer mobiles Zuhause, inklusive Regallösung, die nur ihr versteht und Kaffeemaschine, die auch in 2000 Metern Höhe tut, was sie soll.
Und dann der Moment am Piz Nair, beim Sonnenaufgang:
Kein grosses Publikum, keine grosse Show – nur ihr zwei, einer von euch leicht nervös (ich sag nicht wer), die Sonne, die langsam über die Gipfel kriecht, und dieses „Ja“ im Blick, lange bevor das Wort überhaupt fällt.
Wenn ich mich an diesen Moment erinnere, obwohl ich gar nicht dabei war, dann, weil er so sehr zu euch passt:
Echt, klar, ohne Schnörkel – und trotzdem voller Magie.
Wir haben auch genug Alltagsmomente erlebt, die ich liebe.
Zum Beispiel unsere Pub-Quiz-Nächte.
Larissa ist die strategische Denkerin: „Wir nehmen Joker bei den Bergen, setzen Risiko bei Literatur, und Fabio, du bist zuständig für 90er-Pop und unnötiges Allgemeinwissen.“
Fabio liefert dann fünf Minuten Vortrag darüber, wie Thun den besten Blick auf Niesen hat, wirft die richtige Jahreszahl von irgendwas Unwichtigem in den Raum, und alle sind beeindruckt.
Teamarbeit, wie sie im Bilderbuch steht.
Und dann war da diese Karaoke-Nacht in Interlaken.
Ich dachte, wir gehen gemütlich etwas trinken, vielleicht zwei, drei ruhige Lieder.
Fabio aber – Fabio sah die Bühne, hörte „Backstreet Boys“, und wurde zur boygroup auf zwei Beinen.
Mit Choreo.
Mit Hüftschwung.
Ich sage nur: „Tell me whyyyy“ – und der Saal hat gejubelt.
Larissa, du hast ihn angeschaut, die Stirn leicht in Falten, die Augen lachend, und man konnte sehen:
„Ja. Das ist mein Mann. Und ich werde damit leben – und sogar gerne.“
Larissa, ich schätze an dir diese Kombination aus Wärme und Klarheit.
Du kannst Menschen an die Hand nehmen, ohne sie zu überfahren.
Du hörst hin, du strukturierst, du bleibst dran – und wenn es wichtig ist, stehst du vorne.
Wer dich als Partnerin hat, bekommt Sicherheit ohne Langeweile, Richtung ohne Druck und viel Herz ohne Kitsch.
Und Fabio, ich mag an dir dieses echte Interesse an Menschen, deinen Humor und diese Fähigkeit, aus einem chaotischen Tag einen guten Abend zu machen.
Du bist jemand, der Räume heller macht – auch wenn du zwischendurch das Licht kurz nicht findest.
Zusammen seid ihr die perfekte Mischung:
Sie baut die Brücke, du bringst die Musik.
Sie weiss, wohin ihr lauft, du sorgst dafür, dass es unterwegs Spass macht.
Und wenn es mal regnet – ihr habt einen Van, gute Schuhe, und notfalls ein Pub-Quiz im Kopf.
Weil heute Polterabend ist, darf es natürlich auch einen kleinen Service-Teil geben.
Ein paar beziehungspraktische Erkenntnisse aus den letzten Jahren mit euch:
- Wer eine Liste schreibt, muss nicht alles selber machen – aber irgendwer muss sie lesen. Fabio, das ist dein Part.
- Wer improvisiert kocht, darf alles verwenden – ausser die Sachen auf der vorbereiteten Einkaufsliste für morgen. Das ist heilig, Fabio. Heilig.
- Wer gemeinsam läuft, kommt nicht automatisch gleichzeitig an – aber ihr wartet aufeinander. Immer. Das macht ihr vorbildlich.
Und ein letzter Gedanke für euch zwei:
Die grossen Abenteuer sind toll, klar – aber die meisten Tage bestehen aus Kleinem.
Aus zusammen Kaffee trinken, Schuhe binden, Milo die Pfote geben, Wäsche falten, im Van den Blick auf einen unspektakulären, perfekten Hügel geniessen.
Wenn man lernt, das Kleine zu feiern, bleibt das Grosse von selber gross.
Und ihr seid wahnsinnig gut darin, das zu feiern, was echt ist.
Also, ihr zwei:
Bleibt so, wie ihr euch heute schon zeigt – klar im Blick, leicht im Herzen, neugierig auf das, was kommt.
Geht laufen, solange euch die Beine tragen.
Streitet klug, versöhnt euch schneller, als der Reis kocht.
Und werft immer wieder den Joker „Wir gegen den Rest“.
So, und weil das hier ein Polterabend ist und niemand gerne mit leerem Glas zuhört:
Lasst uns die Gläser erheben.
Auf Larissa und Fabio,
auf neun Jahre, die schon zeigen, wie gut ihr funktioniert,
auf all die Morgen am Berg, die Abende im Van, die Quiz-Siege und die Lieder, die man nur im Freundeskreis singen darf.
Auf Liebe mit Handwerk, Humor und Herz.
Prost!