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Hochzeitsrede Brautpaar (3 Beispiele)

💍 Hochzeitsrede Brautpaar (3 Beispiele)

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Eine Hochzeitsrede des Brautpaars ist eine schöne Möglichkeit, sich gemeinsam bei allen Gästen zu bedanken. Diese Beispiele helfen euch, eure Dankbarkeit, eure Liebesgeschichte und eure Wünsche für die Zukunft in einer Rede zu vereinen, die euren Tag perfekt abrundet.

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Hochzeitsrede Brautpaar Beispiele

input
  • Was machen die beiden als Paar besonders gern? Gibt es gemeinsame Hobbys oder Leidenschaften?: wandern in den Alpen, bouldern, gemeinsam kochen am Sonntag, Brettspiel-Abende mit Freunden
  • Wie lange sind die beiden schon zusammen?: 7 Jahre
  • Was waren wichtige Meilensteine in ihrer Beziehung? (Erstes Date, Zusammenziehen, Verlobung, gemeinsame Reisen, etc.): erstes Date auf dem Uetliberg, nach 3 Jahren zusammengezogen in Oerlikon, Camper-Roadtrips durch die Schweiz, Verlobung am Lago Maggiore
  • Wie ist deine persönliche Beziehung zum Brautpaar? (Freundschaft, Familie, etc.): Ich bin Marcos bester Freund seit dem Gymi und Trauzeuge
  • Name des Bräutigams: Marco Steiner
  • Welche besonderen Eigenschaften zeichnen die Braut und den Bräutigam aus?: Nadine herzlich, organisiert und schlagfertig; Marco gelassen, handwerklich begabt und mit trockenem Humor
  • Name der Braut: Nadine Huber
  • Wie lang soll die Rede sein?: Mittel (3-4 Minuten)
  • Ich bin...: Trauzeuge
  • Wie haben sich die beiden kennengelernt?: haben sich am Streetfood-Festival in Zürich kennengelernt, beide standen zufällig am gleichen Raclette-Stand
  • Gibt es eine besondere Erinnerung oder lustige Geschichte mit dem Brautpaar?: Roadtrip ins Tessin mit einer Reifenpanne, bei der Nadine die Rettung organisiert hat, während Marco die Stimmung mit Witzen gerettet hat
  • Bei welchem Anlass wird die Rede gehalten?: Hochzeitsfeier
  • Wie soll der Redestil sein?: Humorvoll
  • von...: beiden
  • Gibt es noch etwas Wichtiges, das wir noch nicht gefragt haben?: Kurzer Dank an Eltern und Grosseltern, Toast auf das Brautpaar und auf viele weitere gemeinsame Reisen
  • Woher kommen die beiden? Wo wohnen sie?: Nadine aus St. Gallen, Marco aus Bern, wohnen gemeinsam in Zürich-Wiedikon

outputMit Hochzeitsreden per KI generiert

Liebe Nadine, lieber Marco, liebe Familie und Freunde – danke, dass ihr heute mit mir die schönste Nebenrolle meines Lebens teilt: Trauzeuge sein und reden, bevor das Dessert kommt. Für die, die mich noch nicht kennen: Ich bin seit dem Gymi Marcos bester Freund. Ich habe ihn in allen Versionen erlebt – mit Fokuhila-Ansatz, mit Skateboard-Philosophie, mit „Ich kann das selbst reparieren“-Energie. Und heute stehe ich hier und sehe einen Mann, der so gelassen ist wie immer, aber mit der besten Entscheidung seines Lebens an seiner Seite: Nadine. Ihr zwei habt euch, wie es die grossen Liebesgeschichten nun mal tun, kennengelernt… am Raclette-Stand. Streetfood-Festival in Zürich, beide am gleichen Käse, beide am gleichen Hunger – und offenbar am gleichen Humor. Nadine, du hast ihn mit deinem Lächeln und deiner Schlagfertigkeit erwischt. Marco, du hast – so wie ich dich kenne – wahrscheinlich irgendetwas gesagt wie: „Wenn das kein Schicksal ist, dann wenigstens eine sehr gute Beilage.“ Und seitdem seid ihr nicht mehr aus der gleichen Pfanne wegzudenken. Euer erstes Date auf dem Uetliberg – klassisch, aber typisch ihr. Hoch hinaus, klare Sicht, wenig Schnickschnack. Da begann das, was man bei euch am besten in Momenten misst: Nach drei Jahren das Zusammenziehen nach Oerlikon – mit mehr Umzugskisten als Möbeln, dafür mit Marcos legendärem Werkzeugkoffer und Nadines Liste, die sogar die Liste strukturiert hat. Camper-Roadtrips durch die Schweiz – ihr zwei am Steuer des kleinsten Hauses der Welt, das immer irgendwie genau dort steht, wo der Sternenhimmel am besten ist. Und die Verlobung am Lago Maggiore – schlicht, ehrlich, mitten im Leben. Kein Theater, nur ihr zwei und ein Ja, das man bis in die Berge hören konnte. Nadine, was dich auszeichnet, spüren alle, die dir begegnen: herzlich, organisiert, schlagfertig. Du bringst Ruhe in den Plan und Witz in die Pointe. Marco, du bist gelassen, handwerklich begabt und dein trockener Humor ist so verlässlich wie ein Schweizer Fahrplan. Ausser an diesem einen Sonntag, als der Camper eine andere Meinung hatte. Apropos: unsere legendäre Reifenpanne im Tessin. Es war heiss, es war laut, es roch leicht nach verbranntem Gummi – also perfekt für gute Entscheidungen. Nadine, du hast in zehn Minuten die Rettung organisiert, einen Plan B, C und D parat gehabt und nebenbei noch den Nervenpegel von uns allen runtergekühlt. Marco, du hast in derselben Zeit fünf Witze gemacht, die uns so lachen liessen, dass wir fast vergassen, dass wir am Rand einer Serpentinenstrasse standen. Da habe ich verstanden, weshalb ihr als Team unschlagbar seid: Du, Nadine, gibst die Richtung und den Takt. Du, Marco, gibst die Leichtigkeit und den Mut, auch mal rechts ran zu fahren und den Ausblick zu geniessen. Heute wohnt ihr in Wiedikon – St. Gallen trifft Bern mitten in Zürich. Und das merkt man: Ordnung mit Herz, Pragmatismus mit Charme. Wenn ihr nicht in den Alpen unterwegs seid oder an der Boulderwand hängt, kocht ihr sonntags zusammen. Und wer mal an einem eurer Brettspiel-Abende war, weiss: Da wird fair gespielt – aber niemals ohne kleine Seitenhiebe und grossen Spass. Nadine achtet auf die Regeln, Marco sucht die kreative Auslegung. Und trotzdem gewinnt am Ende immer die, äh, die Liebe. Was ich mir für euch wünsche? Behaltet genau das, was euch stark macht: Geht weiter zusammen los, auch wenn die Karte fehlt – Nadine findet den Weg, Marco baut die Brücke. Bleibt neugierig, bleibt geduldig, und lacht immer zuerst miteinander, bevor ihr über irgendetwas lacht. Und wenn mal wieder ein Reifen schlapp macht – sei es am Camper oder im Alltag – denkt daran: Ihr habt das Werkzeug, den Humor und die Nummer vom Pannendienst. Ein kurzer Dank an eure Eltern und Grosseltern. Danke, dass ihr diese zwei Menschen so grossartig begleitet habt – mit Werten, Wärme und dem berühmten Vorratsglas, das immer auffallend gut gefüllt ist. Heute wachsen eure Familien offiziell zusammen, und man spürt, wie gut das passt. Nadine, Marco – nach sieben Jahren wirkt ihr nicht wie zwei, die endlich ankommen, sondern wie zwei, die sehr genau wissen, wie schön es ist, gemeinsam unterwegs zu sein. Möge das so bleiben – mit vielen weiteren Gipfeln, neuen Routen und genug Zeit für den Blick zurück ins Tal. So, jetzt bitte ich euch alle, die Gläser zu erheben. Auf Nadine und Marco. Auf eure Liebe, eure Freundschaft, eure Küche am Sonntag, die Berge am Montag und die Brettspiele am Freitag. Und auf viele weitere Reisen – mit vollem Tank, heilen Reifen und der Gewissheit: Hauptsache, ihr seid zusammen. Prost!

input
  • Was machen die beiden als Paar besonders gern? Gibt es gemeinsame Hobbys oder Leidenschaften?: gemeinsam kochen (besonders Risotto), Rennvelo-Touren dem Rhein entlang, Wochenenden im Tessin
  • Wie lange sind die beiden schon zusammen?: 4 Jahre
  • Was waren wichtige Meilensteine in ihrer Beziehung? (Erstes Date, Zusammenziehen, Verlobung, gemeinsame Reisen, etc.): erstes Date am Rhein in Basel, nach 2 Jahren zusammengezogen in der Wettstein, Katze ‚Milo‘ adoptiert, Verlobung auf dem Piz Nair bei Sonnenaufgang
  • Wie ist deine persönliche Beziehung zum Brautpaar? (Freundschaft, Familie, etc.): Ich bin Rahels Vater und kenne Luca seit seiner ersten Einladung zum Sonntagsbraten
  • Name des Bräutigams: Luca Fontana
  • Welche besonderen Eigenschaften zeichnen die Braut und den Bräutigam aus?: Rahel zielstrebig, warmherzig und zuverlässig; Luca kreativ, humorvoll und geduldig
  • Name der Braut: Rahel Müller
  • Wie lang soll die Rede sein?: Kurz (1-2 Minuten)
  • Ich bin...: Vater
  • Wie haben sich die beiden kennengelernt?: haben sich bei einem Skitag in Laax über gemeinsame Freunde kennengelernt
  • Gibt es eine besondere Erinnerung oder lustige Geschichte mit dem Brautpaar?: Gartenfest, bei dem Luca spontan den Grill gerettet hat, während Rahel die Nachbarn mit ihrem Lachen angesteckt hat
  • Bei welchem Anlass wird die Rede gehalten?: Trauung
  • Wie soll der Redestil sein?: Feierlich
  • von...: der Braut
  • Gibt es noch etwas Wichtiges, das wir noch nicht gefragt haben?: Zweisprachige Familie (Deutsch/Italienisch), Dank an beide Familien für Unterstützung und Vertrauen
  • Woher kommen die beiden? Wo wohnen sie?: Rahel aus Basel, Luca aus Lugano, wohnen in Basel

outputMit Hochzeitsreden per KI generiert

Liebe Rahel, lieber Luca, liebe Familie, liebe Freundinnen und Freunde heute stehe ich hier als stolzer Vater und als jemand, der euch beide mit grosser Freude auf diesem Weg begleiten durfte. Ich weiss noch, wie Rahel mir von einem Skitag in Laax erzählte, von neuen Leuten, und von einem gewissen Luca aus Lugano, der nicht nur sicher auf den Ski stand, sondern vor allem warmherzig zuhörte. Damals habe ich gedacht: Mal sehen, ob aus diesem Gespräch in der Gondel mehr wird. Euer erstes Date am Rhein in Basel hat die Richtung vorgegeben. Nichts Lautes, nichts Inszeniertes, ein Spaziergang, ehrliche Gespräche, die Stadt im Rücken, der Fluss vor euch. Zwei Jahre später seid ihr in der Wettstein zusammengezogen, habt Milo adoptiert, und ich habe gemerkt: Das ist kein Provisorium – das ist ein Zuhause. Der Morgen auf dem Piz Nair, als die Sonne über die Gipfel kroch und ihr euch verlobt habt, passt zu euch. Kein grosses Publikum, nur Weite, Klarheit und dieser gemeinsame Blick nach vorne. Rahel, du warst schon immer zielstrebig, warmherzig und zuverlässig. Wer dich kennt, weiss: Du setzt dir ein Ziel, und du gehst es an – ohne je die Menschen um dich herum aus dem Blick zu verlieren. Luca, du bringst Kreativität, Humor und eine bewundernswerte Geduld mit. Du findest Lösungen, wenn andere schon den Deckel draufmachen. Apropos Deckel: An unserem Gartenfest, als der Grill im falschen Moment schlappmachte, hast du still und bestimmt übernommen, Kohlen nachgelegt, und fünf Minuten später roch es wieder nach Sommer. Rahel hat in der Zwischenzeit mit ihrem Lachen die halbe Nachbarschaft angesteckt. Da habe ich gesehen, wie gut ihr zusammenspielt: einer hält die Glut am Leben, die andere hält die Stimmung. Ihr seid ein Paar, das Spass an den einfachen Dingen hat: gemeinsam kochen – dein Risotto, Luca, hat uns alle erzogen, Rennvelo-Touren dem Rhein entlang, und Wochenenden im Tessin, wo die Gespräche länger werden und der Alltag leiser. Wir sind heute eine zweisprachige Familie, Deutsch und Italienisch, und es fühlt sich selbstverständlich an. Benvenuti, cari Fontana – grazie di cuore per la vostra fiducia. Und ein herzliches Dankeschön an beide Familien, für all die Jahre der Unterstützung, des Mutes und des guten Rats. Heute wachsen nicht nur zwei Menschen zusammen, sondern auch zwei Familien, die einander bereichern. Rahel, meine Liebe, ich habe dich gehen sehen – erst zur Schule, dann in die Welt, und heute an Lucas Seite. Du bleibst du selbst, und du findest in Luca jemanden, der dich nicht nur liebt, sondern versteht, was dich stark macht. Luca, seit du das erste Mal bei uns am Sonntagsbraten sassest, wusste ich: Du hörst zu, du nimmst dir Zeit, du nimmst Verantwortung ernst. Ich gebe dir heute nicht Rahel „aus der Hand“ – das wäre unmöglich. Aber ich gebe euch beiden mein Vertrauen. Ihr habt gezeigt, dass ihr miteinander reden, lachen und Lösungen finden könnt. Meine Wünsche an euch sind einfach: Bewahrt euren Humor, eure Geduld füreinander, und diese Gewohnheit, eure Zukunft nicht zu überstürzen, sondern sie jeden Tag gemeinsam zu bauen – vom Rhein bis auf die Gipfel, vom Alltag bis zu den besonderen Momenten. Möge euer Zuhause immer nach gutem Essen, frischer Luft und freundlichen Gesprächen klingen. Und möge Milo weiterhin der strengste, aber fairste Schiedsrichter eurer Sofaplatz-Verhandlungen bleiben. Alles Liebe euch beiden.

input
  • Was machen die beiden als Paar besonders gern? Gibt es gemeinsame Hobbys oder Leidenschaften?: wandern im Alpstein, gemeinsame Chorproben, Wochenend-Backsessions und Kaffee-Rösten zuhause
  • Wie lange sind die beiden schon zusammen?: 9 Jahre
  • Was waren wichtige Meilensteine in ihrer Beziehung? (Erstes Date, Zusammenziehen, Verlobung, gemeinsame Reisen, etc.): erstes Date im Café an der Limmat, nach 4 Jahren zusammengezogen nach St. Gallen, gemeinsame Interrail-Reise, Verlobung beim Sonnenaufgang am Seealpsee
  • Wie ist deine persönliche Beziehung zum Brautpaar? (Freundschaft, Familie, etc.): Ich bin die Braut und spreche über uns beide und unseren Weg
  • Name des Bräutigams: David Bühler
  • Welche besonderen Eigenschaften zeichnen die Braut und den Bräutigam aus?: Jana herzlich, strukturiert und humorvoll; David aufmerksam, kreativ und naturverbunden
  • Name der Braut: Jana Scherrer
  • Wie lang soll die Rede sein?: Länger (5+ Minuten)
  • Ich bin...: Braut
  • Wie haben sich die beiden kennengelernt?: haben sich im Unichor der ETH kennengelernt, er im Bass, sie im Alt
  • Gibt es eine besondere Erinnerung oder lustige Geschichte mit dem Brautpaar?: Ein verregneter Campingtrip im Engadin, bei dem wir im Zelt Karten gespielt und heissen Kakao gekocht haben
  • Bei welchem Anlass wird die Rede gehalten?: Tischrede
  • Wie soll der Redestil sein?: Romantisch
  • von...: der Braut
  • Gibt es noch etwas Wichtiges, das wir noch nicht gefragt haben?: Dank an Eltern, Trauzeugen und Gäste, besonderer Gruss an angereiste Freunde aus der ganzen Schweiz
  • Woher kommen die beiden? Wo wohnen sie?: Jana aus Winterthur, David aus Appenzell, wohnen in St. Gallen

outputMit Hochzeitsreden per KI generiert

Liebe Familie, liebe Freundinnen und Freunde, liebe Gäste danke, dass ihr heute hier seid, um mit uns zu feiern. Es fühlt sich gross an, euch alle an einem Tisch—oder vielen Tischen—versammelt zu sehen, mit Gesichtern aus unserer Kindheit, aus dem Studium, aus der Arbeit, aus allen Ecken der Schweiz. Alle, die heute hier sind, haben ein Stück unseres Weges mitgetragen. David, ich beginne mit dir. Dass wir uns im Unichor der ETH kennengelernt haben, klingt fast zu ordentlich, um wahr zu sein: du im Bass, ich im Alt. Und doch war es genau das: kein dramatischer Blitz, sondern eine Melodie, die uns beide ruhig gefunden hat. Ich erinnere mich an die erste Probe, in der du beim Einsingen diese eine tiefe Note getroffen hast, die alle kurz aufschauen liess. Ich habe nicht aufgeschaut, ich habe dich angehört. Du hast danach meinen Schal aufgehoben, der vom Notenpult gerutscht war, und gesagt: “Der gehört doch zu dir.” So hat alles angefangen—mit einer Aufmerksamkeit, die später nie verschwunden ist. Unser erstes Date am Café an der Limmat war nervös und schön. Es war einer dieser Tage, an denen die Sonne Zürich so klar macht, dass man meint, die Stadt sei neu gestrichen. Wir haben zu lange über Croissants debattiert und zu schnell den zweiten Cappuccino bestellt. Als ich gehen wollte, hast du gefragt, ob ich noch fünf Minuten habe, “weil fünf Minuten noch besser sind als null”. Ich habe gelacht, und wir blieben eine Stunde. Seither sind fünf Minuten mit dir selten kurz und fast immer die besten. Vier Jahre später sind wir nach St. Gallen gezogen. Eine Wohnung im dritten Stock, eine Küche, die eigentlich zu klein war für zwei Menschen, die am Wochenende gleichzeitig backen wollen, und trotzdem hat sie sich sofort wie Zuhause angefühlt. Vielleicht, weil wir vom ersten Tag an unsere Routine hatten: du, der die Espressobohnen röstet, als wären es kostbare Geheimnisse, ich, die den Teig ansetzt und versucht, nicht jeden Arbeitsschritt mit Post-its zu strukturieren—was mir nur manchmal gelingt. Unser Zuhause roch oft nach Kaffee und Zimt und ein bisschen nach Abenteuer. Apropos Abenteuer: unsere Interrail-Reise. Zwei Rucksäcke, ein paar Züge zu viel und genau die richtige Anzahl verpasster Anschlüsse, damit wir uns erinnern. Einmal strandeten wir in Ljubljana, weil wir unsere Umsteigezeit überschätzt hatten. Wir sassen mitten in der Nacht auf dem Boden eines kleinen Bahnhofs, du hast aus einer Packung Cracker und einer Aprikosenkonfitüre eine Art “Mitternachtssandwich” gebaut und ich habe versucht, diesen Moment ordentlich zu dokumentieren—mit einer Liste von “Dingen, die wir jetzt lernen”. Nummer eins war: zusammen kommt man an, auch wenn man nicht weiss, wann genau. Und dann der Seealpsee. Sonnenaufgang, die Luft so still, dass sogar die Bergspitzen leiser wirkten. Du hast nicht viel gesagt, du hast einfach meine Hand gehalten. Als du mich gefragt hast, habe ich für einmal keine Checkliste im Kopf aufgezählt. Ich habe nur geatmet und ja gesagt. Das war der klarste Moment meines Lebens. David, du bist aufmerksam—nicht nur im Sinne von “du merkst, wenn mir kalt ist”, sondern im tieferen Sinn. Du bemerkst Zwischentöne in Gesprächen, schaust nach, ob jemand am Tisch noch stiller geworden ist, als es ihm lieb ist, und lässt dann Platz oder Nähe, je nachdem, was gerade gebraucht wird. Du bist kreativ—du baust aus Holzresten Regale, die aussehen, als wären sie absichtlich so schlicht geworden, und du findest Lösungen, die in keinem Handbuch stehen. Und du bist naturverbunden—du kennst im Alpstein die Wege, die nicht auf der Karte verzeichnet sind, und führst mich dorthin, wo die Aussicht nicht nur schön, sondern still macht. Ich weiss, ich bin herzlich, strukturiert und—behaupte ich—humorvoll. Herzlich heisst: ich will, dass es den Menschen um uns gut geht. Strukturiert heisst: Ja, ich plane. Manchmal zu viel. Du hast mir beigebracht, dass Pläne gut sind, aber dass es okay ist, wenn man nach links abbiegt, obwohl rechts auf dem Zettel stand. Und humorvoll heisst: Ich lache gern, vor allem mit dir, über uns, über kleine Missgeschicke, und manchmal auch über meinen Hang zu Excel-Tabellen für Wanderungen. Eine Erinnerung, die ich nie vergessen werde, ist unser verregneter Campingtrip im Engadin. Drei Tage Regen, ein Zelt, das eigentlich “wasserdicht” sein sollte, und ein Gaskocher, der nur funktionierte, wenn man ihm gut zuredete. Wir haben Karten gespielt, Kakao gekocht und aus dem Rauschen des Regens ein beruhigendes Lied gemacht. Wir haben Witze über die Wettervorhersage gerissen und am Ende beschlossen, dass Liebe sich genau so anhört: wie zwei Menschen, die im Zelt sitzen und das Beste aus einem nassen Wochenende machen. Wir beide kommen aus verschiedenen Ecken, die sich sehr nach Zuhause anfühlen. Ich aus Winterthur, du aus Appenzell. Es gibt Momente, in denen ich spüre, wie diese zwei Welten sich in unserem Alltag begegnen: Wenn wir am Sonntagmorgen über Käse diskutieren, oder wenn ich finde, dass 06:30 eine gewagte Abfahrtszeit ist und du sagst: “Die Berge schlafen nicht.” Wir wohnen in St. Gallen und es passt. Es passt, weil es unser gemeinsamer Mittelpunkt geworden ist. Von hier aus starten unsere Proben, unsere Wanderungen, unsere Backorgien und Kaffeeröstversuche, bei denen die Küche weiterhin zu klein ist und unsere Herzen gross genug. An unsere Eltern: Danke, dass ihr uns hin- und wieder laufen lassen habt, auch wenn der Weg unklar war, und dass ihr da wart, wenn wir zurückkamen—mit einer Frage, mit einer Entscheidung, mit schmutzigen Wanderhosen. Danke für euer Vertrauen. Es hat uns Mut gemacht, unseren eigenen Takt zu finden. An unsere Trauzeuginnen und Trauzeugen: Ihr habt uns begleitet, erinnert, organisiert und im richtigen Moment einfach nur zugehört. Ihr habt uns daran erinnert, zu essen, zu trinken, durchzuatmen—und uns mit eurer Freundschaft ein Fundament gegeben, das bleibt. An euch alle, die heute hier seid, aus Winterthur, Appenzell, Zürich, Bern, Basel, Lausanne, aus der ganzen Schweiz: Euer Dasein macht diesen Tag erst vollständig. Danke für die Wege, die ihr auf euch genommen habt, für jede Umarmung, jeden Witz, jede Karte, jedes Lied, das wir gemeinsam gesungen haben. Und du, David. Neun Jahre sind lang genug, um zu wissen, wer da neben einem aufwacht. Und kurz genug, um sich auf morgen zu freuen. Mit dir möchte ich die Wiederholungen des Alltags so gut gestalten, dass sie nie mühsam werden: Morgens der erste Kaffee, abends die letzte Frage, zwischendrin das echte Leben—mit Brot, das manchmal nicht aufgeht, mit Plänen, die sich verändern, und mit Wegen, die wir zusammen neu zeichnen. Ich verspreche dir nicht, dass ich nie Listen schreibe—das wäre gelogen. Aber ich verspreche dir, dass ich immer Raum lasse für deine Improvisation. Ich verspreche, zu fragen, nicht zu raten. Zu hören, nicht nur zu antworten. Und ich verspreche, mit dir jeden Sonnenaufgang ernst zu nehmen, auch wenn wir ihn selten erwischen. Ich glaube, eine Ehe ist nicht das Ende einer Suche, sondern der Start einer gemeinsamen Neugier. Wir werden weiter lernen—übereinander und miteinander. Wir werden singen, auch wenn wir mal nicht ganz im Takt sind, und wir werden uns gegenseitig die Einsätze geben, wenn es gerade schwierig ist. Und wenn es stürmt, dann bauen wir das Zelt innen trockener, kochen Kakao und legen die Karten neu. Lasst uns jetzt die Gläser erheben auf den Mut, die eigenen Wege zu gehen, auf die Geduld, einander wachsen zu lassen, auf die Freude, im Kleinen das Grosse zu sehen, und auf die Liebe, die nicht laut sein muss, um stark zu sein. Auf uns, auf euch, auf diesen Abend. Auf Jana und David. Prost!

So schreibt das Brautpaar eine gemeinsame Hochzeitsrede

Was gehört in eine gemeinsame Brautpaar-Rede?

Tipps für die gemeinsame Rede

Häufige Fragen & Antworten

Ist eine gemeinsame Hochzeitsrede ungewöhnlich?
Nein, sie wird immer beliebter. Viele moderne Brautpaare halten lieber eine gemeinsame Rede.
Wie lang sollte eine gemeinsame Brautpaar-Rede sein?
5 bis 7 Minuten, also 700 bis 900 Wörter.
Wann hält das Brautpaar die gemeinsame Rede?
Meist beim Hauptgang oder am Ende des Abendessens, oft als Antwort auf die Reden der Eltern und Trauzeugen.
Wie teilt man die Rede auf?
Entweder in Abschnitten von 30 bis 60 Sekunden oder in kürzeren Wechseln. Wichtig sind fließende Übergänge.

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