Clicky

25+ Hochzeits- und Ehestatistiken in der Schweiz (2026)

25+ Hochzeits- und Ehestatistiken in der Schweiz (2026)

Heiraten ist in der Schweiz noch immer ein bedeutender Lebensschritt – und gleichzeitig spiegelt das Hochzeitsverhalten gesellschaftliche Veränderungen wider. Paare heiraten später, geben mehr Geld für ihren grossen Tag aus, gestalten Trauungen zunehmend individuell und feiern dank der «Ehe für alle» seit 2022 in allen Konstellationen.

Die folgenden Statistiken geben einen umfassenden Überblick über Hochzeits- und Ehetrends in der Schweiz im Jahr 2026.

1. Rund 36'800 Ehen werden jährlich in der Schweiz geschlossen (Bundesamt für Statistik)

Im Jahr 2024 wurden in der Schweiz rund 36'800 Ehen geschlossen, 2,6 Prozent weniger als 2023. Damit befindet sich die Zahl auf dem tiefsten Stand seit 1981 – ausgenommen der Pandemiejahre.

Trotz des langfristigen Rückgangs bleibt die Ehe für viele Paare in der Schweiz eine bewusste, wichtige Entscheidung – häufig später im Leben und nach mehreren Jahren gemeinsamer Beziehung.

2. 97 Prozent der Ehen sind verschiedengeschlechtlich (Bundesamt für Statistik)

2024 waren rund 97 Prozent aller Eheschliessungen in der Schweiz verschiedengeschlechtlich. Die «Ehe für alle» ist seit dem 1. Juli 2022 in Kraft und hat insbesondere in den ersten Jahren zu einem deutlichen Schub bei gleichgeschlechtlichen Trauungen geführt.

2024 ging die Zahl der Eheschliessungen gleichgeschlechtlicher Paare um 13,6 Prozent zurück, nachdem die initiale Welle nach der Gesetzesänderung abgeklungen ist.

3. Männer heiraten erstmals mit 32,4 Jahren (Bundesamt für Statistik)

Das durchschnittliche Erstheiratsalter lag in der Schweiz zuletzt bei rund 32,4 Jahren bei den Männern und 30,5 Jahren bei den Frauen. Damit gehört die Schweiz zu den Ländern, in denen vergleichsweise spät geheiratet wird.

Das Heiratsalter steigt seit Jahrzehnten kontinuierlich an. Viele Paare leben heute mehrere Jahre im Konkubinat zusammen, bevor sie sich für die Ehe entscheiden – oft nach der Geburt des ersten Kindes oder beim Hauskauf.

4. Eine Hochzeit kostet im Schnitt CHF 38'000 bis 42'000 (Josy.ch)

Das durchschnittliche Hochzeitsbudget in der Schweiz liegt 2026 zwischen CHF 38'000 und CHF 42'000. Andere Quellen nennen Bandbreiten von CHF 25'000 bis CHF 60'000, je nach Stil, Gästezahl und Region.

Damit gehört die Schweiz zu den teuersten Hochzeitsdestinationen Europas – ein Spiegel des allgemein hohen Preisniveaus im Land.

5. Pro Gast werden rund CHF 230 ausgegeben (Josy.ch)

Im Schnitt rechnen Schweizer Brautpaare mit Kosten von rund CHF 230 pro Gast – vor allem für Catering, Getränke, Sitzplatz, Tischdekoration und Menükarte.

Bei einer typischen Hochzeit mit 80 bis 100 Gästen entstehen allein für Verpflegung und Bewirtung schnell Kosten von CHF 18'000 bis CHF 25'000.

6. Location und Catering machen über die Hälfte des Budgets aus (Eventbutler)

Location und Catering sind in der Schweiz mit Abstand die grössten Kostenfaktoren einer Hochzeit. Zusammen machen sie häufig mehr als 50 Prozent des gesamten Hochzeitsbudgets aus.

Beliebte Locations wie Schlösser, Berghotels, Weingüter oder historische Gasthäuser verlangen am Wochenende in der Hochsaison oft fünfstellige Beträge allein für die Raummiete.

7. Die Scheidungsrate liegt bei rund 40 Prozent (Bundesamt für Statistik)

Die zusammengefasste Scheidungsziffer in der Schweiz schwankt seit Jahren um die 40 Prozent. Statistisch gesehen wird also rund jede zweite bis dritte Ehe irgendwann geschieden.

2024 stieg die Zahl der Scheidungen gegenüber dem Vorjahr um 3,6 Prozent. Im langfristigen Vergleich haben sich die Werte jedoch in den letzten 15 Jahren weitgehend stabilisiert.

8. Geschiedene Ehen halten im Schnitt 15,8 Jahre (Statista / BFS)

Die durchschnittliche Ehedauer bei der Scheidung lag 2024 bei 15,8 Jahren. 1984 wurden Ehen im Durchschnitt schon nach 11,5 Jahren geschieden – Schweizer Ehen halten heute also deutlich länger, bevor sie auseinandergehen.

Mehr als die Hälfte aller Scheidungen erfolgt erst nach 10 oder mehr Ehejahren – ein Zeichen für veränderte Lebensphasen und veränderte Ansprüche an die Partnerschaft.

9. Die meisten Hochzeiten finden in den Sommermonaten statt (Bundesamt für Statistik)

Mai bis September sind die mit Abstand beliebtesten Hochzeitsmonate in der Schweiz. In diesen fünf Monaten werden traditionell deutlich mehr Ehen geschlossen als in der gesamten zweiten Jahreshälfte zusammen.

Beliebt sind insbesondere Samstage im Juni, Juli und August – mit der Folge, dass Locations und Fotografen oft ein bis zwei Jahre im Voraus ausgebucht sind.

10. Über zwei Drittel der Ehen sind nicht-konfessionell (SPI St. Gallen)

Mit der starken Säkularisierung in der Schweiz – 36 Prozent der Bevölkerung sind heute konfessionslos – sinkt auch die Zahl kirchlicher Trauungen kontinuierlich. Heute findet weniger als ein Drittel aller Hochzeiten als kirchliche Trauung statt.

Stattdessen entscheiden sich immer mehr Paare für eine zivile Trauung, ergänzt durch eine freie Trauzeremonie an einem persönlichen Ort.

11. Freie Trauungen sind der grosse Trend (Josy.ch)

Freie Trauzeremonien – gehalten von einer freien Rednerin oder einem freien Redner – sind in der Schweiz in den letzten Jahren zum grossen Trend geworden. Sie kombinieren persönliche Geschichten, individuelle Rituale und freie Ortswahl ohne kirchlichen Rahmen.

Beliebt sind dabei Locations wie Berge, Seen, Weingüter oder historische Gärten – Orte, die für das Brautpaar eine besondere Bedeutung haben.

12. Eine freie Traurednerin kostet CHF 800 bis CHF 2'000 (Eventbutler)

Professionelle freie Traurednerinnen und Trauredner verlangen in der Schweiz typischerweise zwischen CHF 800 und CHF 2'000 für Vorbereitung, Vorgespräche und Durchführung der Zeremonie.

Im Preis enthalten sind in der Regel mindestens ein bis zwei persönliche Treffen, das Schreiben des individuellen Zeremonietexts und die Moderation der Trauung am Hochzeitstag.

13. Hochzeitsreden gehören zu den emotionalsten Momenten des Tages (Josy.ch)

Egal ob vom Brautvater, der Trauzeugin, dem Bräutigam oder einem engen Freund – Hochzeitsreden gelten als einer der emotionalsten und am längsten in Erinnerung bleibenden Momente einer Schweizer Hochzeit.

Die besten Reden verbinden persönliche Anekdoten, ehrliche Komplimente und eine Prise Humor – ohne in Peinlichkeit oder Pathos abzudriften.

14. Die ideale Hochzeitsrede dauert 3 bis 7 Minuten (Eventbutler)

Hochzeitsplaner und freie Rednerinnen empfehlen für eine Hochzeitsrede eine Länge von 3 bis 7 Minuten. Das entspricht etwa 400 bis 900 Wörtern – genug Zeit für persönliche Geschichten, ohne die Gäste zu überfordern.

Längere Reden bergen das Risiko, dass die Aufmerksamkeit der Gäste nachlässt – besonders wenn mehrere Reden hintereinander gehalten werden.

15. Persönliche Geschichten machen jede Rede stärker (Josy.ch)

Hochzeitsplanerinnen und Trauredner sind sich einig: Eine gute Hochzeitsrede lebt von konkreten Anekdoten – kleinen Momenten, gemeinsamen Erlebnissen und Eigenheiten, die nur wer das Brautpaar wirklich kennt erzählen kann.

Allgemeine Floskeln wirken austauschbar, persönliche Geschichten dagegen schaffen genau jene Gänsehautmomente, an die sich Gäste noch Jahre später erinnern.

16. Eine Hochzeitsrede zu schreiben ist für viele die grösste Herausforderung (Kartenmacher.ch)

Viele Trauzeugen und Brautväter beschreiben das Schreiben der Hochzeitsrede als die grösste Aufgabe in der Hochzeitsvorbereitung – noch vor Outfit, Geschenk oder Logistik.

Die Mischung aus Lampenfieber, dem Wunsch, die richtigen Worte zu finden, und dem Druck, vor 80 oder mehr Gästen zu sprechen, macht die Rede zu einer emotionalen Belastungsprobe.

17. Brautpaare verloben sich im Schnitt 12 bis 18 Monate vorher (Hochzeitsuche.ch)

Schweizer Brautpaare planen ihre Hochzeit typischerweise 12 bis 18 Monate im Voraus. Das ist auch nötig, denn beliebte Locations und Dienstleister sind in der Hochsaison oft mehr als ein Jahr im Voraus ausgebucht.

In dieser Zeit fallen unzählige Entscheidungen an – von der Gästeliste über Menü und Musik bis hin zu Sitzordnung, Zeremonie und natürlich den Reden.

18. Die Schweiz hat eine der niedrigsten Heiratshäufigkeiten Europas (Bundesamt für Statistik)

Die zusammengefasste Erstheiratsziffer ist in der Schweiz seit Jahrzehnten rückläufig. Im europäischen Vergleich gehört die Schweiz zu den Ländern mit einer der niedrigsten Heiratsneigungen.

Gleichzeitig leben immer mehr Paare langfristig im Konkubinat, das rechtlich allerdings deutlich schwächer abgesichert ist als die Ehe.

19. Konkubinatspaare ohne Trauschein haben weniger Rechte (Bundesamt für Statistik)

Anders als in einigen Nachbarländern gibt es in der Schweiz für unverheiratete Paare keinen automatischen rechtlichen Schutz – kein gesetzliches Erbrecht, keine AHV-Witwenrente und keine automatische Vertretungsbefugnis im Krankheitsfall.

Für viele Paare ist genau das einer der Hauptgründe, schliesslich doch zu heiraten – häufig nach der Geburt des ersten Kindes oder beim gemeinsamen Wohneigentum.

20. Eingetragene Partnerschaften können seit 2022 in Ehen umgewandelt werden (Bundesamt für Statistik)

Seit der Einführung der «Ehe für alle» am 1. Juli 2022 können bestehende eingetragene Partnerschaften in eine Ehe umgewandelt werden. 2024 ist die Zahl dieser Umwandlungen um rund 59 Prozent zurückgegangen, nachdem die initiale Welle abgeklungen ist.

Neue eingetragene Partnerschaften können seit Juli 2022 nicht mehr begründet werden – die Ehe steht heute allen Paaren gleichermassen offen.

21. Internationale Hochzeiten nehmen zu (Bundesamt für Statistik)

Mit über einem Viertel im Ausland geborener Wohnbevölkerung sind binationale Ehen in der Schweiz heute sehr verbreitet. Häufig heiraten Schweizer Bürgerinnen und Bürger Personen aus Deutschland, Italien, Portugal, Frankreich oder dem Westbalkan.

Diese internationalen Hochzeiten sind oft besonders bunt: Mehrsprachige Reden, traditionelle Speisen, kulturelle Rituale und Gäste aus mehreren Ländern prägen das Fest.

22. Sprachliche Vielfalt prägt Schweizer Hochzeiten (Bundesamt für Statistik)

Die Viersprachigkeit der Schweiz – Deutsch, Französisch, Italienisch und Rätoromanisch – schlägt sich auch bei Hochzeiten nieder. Zweisprachige Trauungen und Reden auf Schweizerdeutsch und Französisch oder Italienisch sind keine Seltenheit.

Hinzu kommen oft Englisch oder die Muttersprachen ausländischer Gäste – ein logistischer Aufwand, der die Hochzeit aber besonders persönlich macht.

23. Destinationhochzeiten im Ausland werden beliebter (Hochzeitsuche.ch)

Angesichts der hohen Schweizer Preise entscheiden sich immer mehr Paare für eine Destinationhochzeit im Ausland – beliebt sind die Toskana, Mallorca, Südfrankreich, Griechenland oder Bali.

Diese Hochzeiten finden meist in kleinerem Rahmen mit 30 bis 50 engen Gästen statt und können trotz Reisekosten am Ende günstiger ausfallen als eine grosse Feier in der Schweiz.

24. Hochzeitsfotos und Video sind ein zentraler Kostenpunkt (Fotomorgenegg)

Ein professioneller Hochzeitsfotograf kostet in der Schweiz typischerweise zwischen CHF 2'500 und CHF 5'000 für einen ganzen Hochzeitstag inklusive Bildbearbeitung. Videografie kommt häufig in ähnlicher Grössenordnung dazu.

Trotz der hohen Kosten gehört die professionelle Foto- und Videodokumentation für viele Brautpaare zu den wichtigsten Investitionen – schliesslich bleibt das Bildmaterial ein Leben lang.

25. Personalisierung ist der grösste Trend (Josy.ch)

Der dominierende Trend bei Schweizer Hochzeiten ist die Personalisierung: Persönliche Hochzeitslogos, individuelle Menükarten, eigens komponierte Lieder, freie Trauzeremonien und massgeschneiderte Reden ersetzen klassische, austauschbare Elemente.

Das Brautpaar will heute eine Hochzeit, die zu 100 Prozent zu ihm passt – und genau das macht persönliche, gut vorbereitete Reden so wichtig.

Die Hochzeitslandschaft in der Schweiz wandelt sich: Es wird später, seltener, aber bewusster und individueller geheiratet. Mit der «Ehe für alle», freien Trauzeremonien, hohen Budgets und einem starken Trend zur Personalisierung sind Schweizer Hochzeiten heute so vielfältig wie nie zuvor. Inmitten all dieser Veränderungen bleibt die Hochzeitsrede einer der emotionalsten Momente jedes Festes – ein Moment, in dem persönliche Worte mehr zählen als jedes noch so sorgfältig ausgewählte Detail.

Das macht Hochzeitsreden

Du

  • Beantwortest ein paar einfache Fragen
  • Zu besonderen Momenten
  • Alle Antworten sind optional

Hochzeitsreden

  • Erstellt deine Rede mit unserer KI
  • Personalisiert auf deinen Antworten
  • In einem angemessenen Stil
  • Fertig in nur 10 Minuten
Eine Überarbeitung durch uns inklusive

Bereit für die perfekte Hochzeitsrede?

Erstelle jetzt in wenigen Minuten eine professionelle und persönliche Hochzeitsrede.